Der Kritische Blog zieht bald auf die Malteser Jugend Homepage um…
…schon bald werdet ihr alle Infos rund um den kritischen Konsum auf www.malteserjugend.de finden.
Wir freuen uns schon, euch in Zukunft dort mit Infos und Neuigkeiten zu versorgen!
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Weltweit müssen laut Internationaler Arbeitsorganisation (ILO) rund 215 Millionen Kinder arbeiten, vor allem in den ländlichen Regionen Asiens, Afrikas und Lateinamerikas. Etwa 115 Millionen davon sind erheblichen Risiken ausgesetzt. Mit der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen und mehreren ILO-Übereinkommen sind zwar wichtige Schritte gegen die “schlimmsten Formen” von Kinderarbeit unternommen worden, doch mangelt es vielerorts an deren Durchsetzung.
Dennoch gilt es, Kinderarbeit differenziert zu betrachten. Nicht jede Arbeit ist ausbeuterisch, und ebenso wenig bleibt arbeitenden Kindern ein Schulbesuch zwangsläufig verwehrt. Um sie dauerhaft zu reduzieren, bedarf es vor allem der Schaffung von (Bildungs-)Alternativen.
Weitere Infos (Quelle) gibt es hier:
http://www.bpb.de/apuz/146093/kinderarbeit
Einkaufsriese Kirche muss fairer werden
Fairer Kaffee und Ökostrom: Katholische Jugendverbände fordern mehr Anstrengungen
für Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung.
Bonn, 23. Oktober. Kirchliche Institutionen, Organisationen und Einrichtungen auf allen
Ebenen sollen ihre Einkaufpraxis an ökologischen und sozialen Kriterien ausrichten. Das
fordert der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) bei seinem in Bonn
tagenden Hauptausschuss. Ob fair gehandelter Kaffee in Pfarrgemeinden oder Ökostrom
in Tagungshäusern: Nicht Sparsamkeit sondern Gerechtigkeit solle im Vordergrund
kirchlicher Einkaufspraxis stehen.
Mit ihren zahlreichen Institutionen, Einrichtungen, Verbänden und Tagungshäusern ist die
Kirche ein Einkaufsriese: Das Volumen kirchlicher Beschaffung wird auf etwa 60 Milliarden
Euro jährlich geschätzt. „Leider ist es in Kirche auch mehr als 40 Jahre nach Einführung des
Fairen Handels keine Selbstverständlichkeit, Einkauf und Verbrauch auf Nachhaltigkeit
auszurichten“, bedauert BDKJ-Bundesvorsitzender Dirk Tänzler.
„Durch Einkauf, Verbrauch und Wirtschaftsweise klare Zeichen für ökologische und soziale
Verantwortung zu setzen, ist ein Gebot der Glaubwürdigkeit, insbesondere für christliche
Verbände und Institutionen“, heißt es in dem entsprechenden Beschluss. Als Teil von Gottes
Schöpfung sein man verantwortlich dafür, diese sorgsam zu behandeln. „Wir haben nicht
das Recht, natürliche Ressourcen rücksichtslos auszubeuten und damit den Lebensraum
unserer Mit-Geschöpfe zu beschneiden oder diese gar auszurotten.“ Die katholische Kirche
in Deutschland könne und müsse Vorbild sein für eine Wirtschaftsweise, die den Erhalt der
Lebensgrundlagen aller ermöglicht.
Der BDKJ und seine Jugendverbände leisten bereits Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung.
Kulis, T-Shirts, Tassen: Alle Artikel zur 72-Stunden-Aktion sind zum Beispiel nach ökofairen
Standards produziert. Mit Kampagnen wie etwa zum „Kritischen Konsum“ sensibilisieren der
BDKJ und seine Mitgliedsverbände Jugendliche. Der BDKJ gibt auf seiner Seite
http://www.kritischer-konsum.de Tipps und Hilfen für einen nachhaltigen Einkauf. Eine gute
Unterstützung bietet auch die ökumenische Initiative „Zukunft Einkaufen – Glaubwürdig
wirtschaften in Kirchen“.
Die katholischen Jugendverbände sind Mitinitiator des Fairen Handels in Deutschland,
Gesellschafter der GEPA – The Fair Trade Company sowie aktiv in zahlreichen
entwicklungspolitischen Bündnissen (Supermarktinitiative, CorA, Kampagne für Saubere
Kleidung, Klimaallianz). Der BDKJ ist Dachverband von 16 katholischen Jugendverbänden
und -organisationen mit rund 660.000 Mitgliedern. Er vertritt die Interessen von Kindern,
Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen in Politik, Kirche und Gesellschaft. Mehr Infos
unter www.kritischer-konsum.de. Den ganzen Beschluss „Kirche wirtschaftet nachhaltig“
gibt es unter www.bdkj.de.
Im Nordosten Indiens nimmt eine BDKJ-Delegation Produktionsbedingungen unter die Lupe (klick dich zum Blog)
Düsseldorf, 24. Oktober. Tee ist in aller Munde, aber unter welchen Bedingungen wird er wirklich hergestellt? Um die Arbeits-, Produktions- und Handelsbedingungen von Darjeeling-Tee unter die Lupe zu nehmen, startet eine zehnköpfige BDKJ-Delegation am Sonntag, 28. Oktober, in den Nordosten Indiens. Während der zweiwöchigen Studienreise wird sie die Wirkung des Fairen Handels und indische Lebensverhältnisse kennenlernen.
Der Austausch und die Diskussion mit Produzierenden stehen im Mittelpunkt. In den Teegärten des GEPA-Handelspartners Tea Promoters India (TPI) wird die Gruppe unter anderem Abläufe der Teeproduktion sowie Strukturen und Wirkungsweise des Fairen Handels erleben. „Entwicklungspolitik und Fairer Handel, das klingt immer so weit weg. Was bewirkt man, wenn man zum fair gehandelten Tee greift, welche Menschen und Strukturen stehen dahinter? Das will ich sehen und wissen“, beschreibt Manuel Koch, Diözesanvorsitzender des BDKJ in Würzburg, seine Motivation.
Gespannt sind die jungen Erwachsenen, die sich alle seit Jahren in den katholischen Jugendverbänden für den Fairen Handel engagieren, auch auf die Gegensätze, die im Schwellenland Indien aufeinandertreffen. Im Austausch mit katholischen Jugendlichen aus Indien werden sie einen Einblick in die Lebenswelten der Millionenmetropole Kalkutta bekommen. Das MISEREOR-Partnerprojekt „Tiljala SHED“ für Kinder der Müllkippe wird sie mit der Armutsrealität Kalkuttas konfrontieren und zeigen, wie das Projekt Kinder und Jugendliche unterstützt.
Am 11. November kehrt die Delegation nach Deutschland zurück. Danach werden die Zehn als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren ihre Eindrücke und Erkenntnisse in die Jugendverbandsarbeit einfließen lassen.
Am Wochenende tagte die Bundesjugendversammlung der Malteser in Paderborn
Auch der Kritische Konsum stand auf der Tagesordnung der Versammlung. Nach einer kurzen Rückschau auf die Arbeit des Arbeitskreises bestätigte die Versammlung das Bestreben, ein kritischerer und grünerer Verband zu werden. Der Arbeitskreis mit seinen Impulsen soll auch über das Jahresthema 2012 hinweg bestehen bleiben um Akzente zu setzen.
2012 veröffentlichte die Malteser Jugend auf Bundesebene die Arbeitshilfe zum Jahresthema und schrieb den Wettbewerb zum Thema “Wir tragen FairAntwortung” aus. Bisher sind einige Projekte eingegangen. Auf der BJV im Frühjahr 2013 werden die Gewinner vorgestellt.

Quelle: BDKJ-Kritischer Konsum
Obwohl wir in Deutschland so ziemlich alles haben, was wir zum Leben brauchen, kaufen wir dennoch immer und und immer mehr. Die Folge: um Platz für neue Produkte zu haben, werfen wir Dinge in den Müll, die im Grunde noch völlig ok sind.
Zuletzt hat der Film Plastic Planet (youtube) eindrücklich gezeigt, welche Folgen unsere Wegwerfgesellschaft für die Umwelt hat. www.plastic-planet.de
Eine Strategie zur Müllvermeidung, die du sicher kennst, ist das Recycling – die Wiederaufbereitung und -verwertung von Abfallprodukten. Doch es gibt noch eine andere Möglichkeit: das Upcycling!
Beim Upcycling nutzt man den vermeintlichen Abfall, um neue Produkte zu schaffen. Dabei wird die Qualität des Produktes auf- anstatt abgewertet. Mit Upcycling-Produkten wird ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft gesetzt. Einige sehen im Upcycling sogar die Produktionsform der Zukunft!
Du kannst ganz einfach selbst zum Upcycling-Designer oder zur Designerin werden. Geldbeutel aus Saftkartons, Ohrringe aus Kronkorken, Regal aus Weinkisten… Von ganz einfach bis hoch kompliziert – deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Für den Anfang kannst du dir unendlich viele Ideen holen, z.B. bei www.weupcycle.com
Bei Fairhandelsunternehmen, wie der GEPA kannst du mittlerweile einige coole Re- und Upcycling-Produkte erwerben. Schicke Taschen, Schuhe, Mousepads aus Indien oder Spielautos aus Madagaska – hier erfährst du mehr: Fair-werten bei fair4you
Jedes Jahr werfen wir in Deutschland fast ein Drittel aller eingekauften Lebensmittel in den Müll. Der Resterechner zeigt, was in unserem Essen steckt: Jede Menge Energie und nicht selten eine hübsche Summe Geld. Wie viel das ist, zeigt der Resterechner. Einfach ein Nahrungsmittel auswählen, in die Tonne werfen – und überraschen lassen!
Die Faire Woche ist ein bundesweiter Aktionszeitraum rund um das Thema Fairer Handel. Bei rund 5.000 Veranstaltungstagen von Weltläden, Aktionsgruppen, Supermärkten, Kantinen und Einzelpersonen informieren sich fast eine Millionen Menschen über den Fairen Handel. Bei Fairen Probieraktionen, Vorträgen und Gesprächen mit Produzentenvertretern, Fahrradtouren und vielfältigen anderen Aktionsideen wird der Faire Handel erlebbar. Die Akteure verfolgen das gemeinsame Ziel, den Fairen Handel in Deutschland noch stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Veranstalter der Fairen Woche ist das Forum Fairer Handel. Der Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit des Forums plant und organisiert die Aktionswoche. Die Faire Woche wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED)/Brot für die Welt und dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR finanziell gefördert.
Hier noch ein kleiner Nachtrag.
Interessant! … und was steht in deinem IKEA-Zimmer?
Da kann jeder mitmachen!
“Brot für die Welt” , “ejl” und “VCP” rufen zu neuem Bewusstsein der Bedeutung von Lebensmitteln auf.
Die Kampagne Marmelade für Alle! hat das erklärte Ziel, für die Bedeutung und den Wert von Lebensmitteln ein Bewusstsein zu schaffen. In einer Zeit, in der wir in Europa über 50% unserer Lebensmittel wegwerfen, soll die Kampagne zum Nachdenken anregen: was bedeutet dieses weltweit? Am Beispiel von Marmelade soll ein eigener kreativer Umgang mit Lebensmitteln erprobt werden.