“Na? …und bald gehts ins Pfingstzeltlager? Sehr gut! Viel Spaß im Grünen!

…achso, eine Frage noch: gibt es einen Lagershop bei euch? Kaufst du dir da erstmal ne Cola?”
–> Na dann prost!
Aber vorher schau mal hier rein: COCA-COLA-CHECK
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Weitere Ideen zu tollen, kreativen und vor allem nachhaltigen Aktionen -rund um unser Jahresthema- findet ihr auch beim BDKJ!
Als kleine Anregung für den Wettbewerb ein Video von der WWF Earth Hour 2012!
Vielleicht könnt ihr ja auch mal das Licht aus machen und das gebührend zelebrieren?
Wie wäre es mit einer Malteser Jugend Earth Hour in eurer Stadt?
Ihr könnt die Arbeitshilfe über die Diözesanjugendreferate bekommen oder sie euch als PDF hier herunterladen.
Viel Spaß, viel Erfolg und tragt das Thema in eure Gliederungen und aus der Malteser Jugend heraus!
Euer Arbeitskreis
Der Startschuß für den Wettbewerb ist gefallen, die Arbeitshilfe ist im Druck.
Die Projektförderung ist noch bis Ende Mai möglich!
Wir distanzieren uns von jeglicher Diskriminierung und Ideologie!
Unser Ausrüster “F&F” bietet faire Bio-Shirts zum selbst gestalten an!
Der Online-Shop wird immer größer:
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Mit der Unterstützung von 3FREUNDE.com hat unser Ausrüster einen wichtigen Schritt gemacht.
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Das Bundesverbraucherminister bestätigt Konsumproblem!
Die achtlose Verschwendung von Lebensmitteln ist kein neues Problem. Längst hat das Thema die Öffentlichkeit erreicht und auch Filmemacher haben sich schon damit befasst. Eine Studie, deren Ergebnisse Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner heute vorstellt, kommt zu dem Schluss, dass ein Großteil der Lebensmittelabfälle vermieden werden könnte.
Während eine Milliarde Menschen weltweit Hunger leidet, landen hierzulande Millionen Tonnen wertvoller Lebensmittel im Müll
, sagt Martin Hofstetter, Landwirtschaftsexperte bei Greenpeace. Die in Deutschland vernichteten Lebensmittel fehlen global an anderer Stelle, treiben die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe und den Klimawandel voran. Frau Aigner hat diese gigantische Verschwendung von Ressourcen aus Rücksicht auf die Geschäfte der Ernährungsindustrie zu lange ignoriert.
Im Oktober 2010 hatte Greenpeace Parlamentarier auf die schlechte Informationslage und fehlende Daten zur Lebensmittelverschwendung aufmerksam gemacht. Daraufhin gab das Landwirtschafts- und Verbraucherministerium die Studie bei der Universität Stuttgart in Auftrag. 81,6 Kilogramm Lebensmittel wirft jeder Bundesbürger pro Jahr in den Müll. Nun will Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) mit einer Informationskampagne gegen die Verschwendung angehen.
Die vorgestellte Studie nennt konkrete Zahlen: Elf Millionen Tonnen Nahrungsmittel landen jedes Jahr auf dem Müll. Nur fünf Prozent stammen aus dem Einzelhandel, wohingegen Privathaushalte für 61 Prozent des Abfalls verantwortlich sind. Rund 17 Prozent stammen von Großverbrauchern, wie Gaststätten oder Kantinen. Von den knapp 82 Kilogramm pro Bundesbürger wären der Studie zufolge 53 Kilogramm vermeidbar. Die jährlich weggeworfenen Lebensmittel haben einen Wert von mehr als 20 Milliarden Euro. Das sind 235 Euro pro Kopf und Jahr.
Ilse Aigner plant nun eine Informationskampagne, um gegen die Verschwendung vorzugehen. Ende März sollen mit Herstellern, Gastronomie, Landwirtschaft, Verbaucherschützern und Kirchen Strategien diskutiert werden, die die Lebensmittelverschwendung eindämmen können. Kommende Woche soll in ganz Deutschland eine Aufklärungsaktion im Handel zum Mindesthaltbarkeitsdatum starten.
Das Mindesthaltbarkeitsdatum spielt bei der Verschwendung eine wichtige Rolle. Viele Verbraucher verstehen die Angabe als Verfallsdatum und werfen scheinbar abgelaufene Lebensmittel weg. Tatsächlich handelt es sich dabei aber um eine Art Qualitätsgarantie des Herstellers: Bis zu diesem Datum ist das Produkt auf jeden Fall einwandfrei. Aber auch danach ist es meist noch uneingeschränkt genießbar. Verderbliche Lebensmittel, wie Fleisch und Fisch, haben ohnenhin eine andere Kennzeichnung – denn von ihnen geht in verdorbenem Zustand ein gesundheitliches Risiko aus.
Erstmals stehen in Deutschland nun Zahlen zum Thema Lebensmittelverschwendung zur Verfügung. Bisher gab es nur vage Schätzungen. Die Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung auf Klima und Flächenverbrauch wurden in der Studie aber nicht berücksichtigt. Auch die Mengen, die von den Produzenten entsorgt werden, wurden nicht erfasst.
Die heute vorgelegte Studie ist sinnvoll, aber unvollständig
, so Hofstetter. So hat Frau Aigner versäumt, die Lebensmittelverluste der Landwirtschaft untersuchen zu lassen. Obst und Gemüse mit kleinen Makeln wird vernichtet oder bleibt auf dem Acker, weil es nicht den überzogenen Vorgaben des Handels entspricht. Greenpeace fordert das Ministerium auf, diese Daten unverzüglich nachzuliefern.
Quelle: Greenpeace
Der Arbeitskreis zum Kritischen Konsum stellte am Wochenende die Arbeitshilfe fertig
!
“Was lange währt, wird endlich gut!” Am vergangenen Wochende tagte der Arbeitskreis zum Kritischen Konsum in Kassel und stellte die Arbeitshilfe zum Jahresthema fertig. Heute ist sie schon im Druck. Alle dürfen auf das Erscheinen Ende März/Anfang April gespannt sein.
Zum dritten Mal trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises in der Mitte Deutschlands um gemeinsam über das Jahresthema zu sprechen. Neben einer letzten Korrektur der neuen, bunten Arbeitshilfe standen vor allem die Durchführung des Wettbewerbs, das Fortbildungsangebot und die Umsetzung des Jahresthemas im Rahmen der Malteser Jugend Aktivitäten auf der Tagesordnung. “Nach dem Startschuss für den Wettbewerb, hat sich erstmal nicht viel geregt”, so Julian Dawin (Mitglied des AK). “Wir haben aber erste Erfolge erzielt und die Fristen verlängert. Wir sind sicher, dass die Arbeitshilfe als Basismaterial zu kreativen und nachhaltigen Aktionen Anregungen bietet. Außerdem gibt’s ja auch etwas zu gewinnen!” Im Rahmen des Wochenendes konkretisierte der AK noch einmal die Zielsetzung für Fortbildungsangebote. Erste Einheiten wurden zuvor im Februar durchgeführt. “Das Thema ist bei vielen zwar schon präsent, aber jetzt geht es richtig los!”
Besonders im Bundesjugendlager diesen Jahres will die Arbeitsgruppe aktiv werden. Am Workshoptag werden nachhaltige Projekte angeboten und auch das Lagerleben soll “grüner” werden. “Wir zelten grün! Das ist doch klar!”
Gerne beteiligt sich der Arbeitskreis an Fortbildungsangeboten auf Landes-, Diözesan-, und Regionalebene. Anfragen können einfach per Mail erfolgen. Näheres unter “Fortbildung”. Informationen zum Jahresthema gibt es im Bundesjugendreferat: Annika.Kerstholt@malteser.org
Bild: Arbeitskreis auf Arbeitshilfe. Es fehlen: Katharina Minges, Eva Eilers
01.03.2012
International agierende Großkonzerne wie Acer, Xerox und Danone verwenden Papier, für das in Indonesien die letzten Regenwälder gefällt werden. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bericht von Greenpeace hervor. Fast einjährige Recherchen der unabhängigen Umweltschutzorganisation beim größten Papierhersteller Asiens Asia Pulp and Paper (APP) haben zudem ergeben, dass Raminholz zu Papier verarbeitet wird, obwohl es vom Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES) geschützt ist.
Auch das indonesische Recht verbietet den Handel mit Ramin. Auf Sumatra werden Regenwälder für Druckerpapier und Milchtüten abgeholzt und damit die letzten Rückzugsgebiete für Sumatra-Tiger zerstört
, sagt Oliver Salge, Greenpeace-Waldexperte. Wir fordern die Konzerne auf, kein Papier aus Urwaldzerstörung mehr zu kaufen.
Greenpeace hat Papier mit Tropenholzfasern weltweit in verschiedenen Ländern gefunden und analysieren lassen. Gleichzeitig mit dem Report stellt Greenpeace ein Recherche-Video online, das die Verarbeitung von Tropenhölzern durch APP dokumentiert. Das Holz wird unter anderem zu Verpackungs-, Kopier-, Toiletten- und Druckerpapieren verarbeitet und weltweit verkauft.
Durch forensische Untersuchungen, die im von Thünen-Institut in Hamburg durchgeführt wurden, konnte das von APP verwendete Holz eindeutig als Ramin identifiziert werden. Greenpeace hat APP auf frischer Tat erwischt. Die Recherchen zeigen, dass die größte Fabrik von APP regelmäßig Raminholz verarbeitet
, sagt Bustar Maitar, Waldexperte von Greenpeace in Indonesien. Greenpeace hat die Beweise bereits den indonesischen Behörden sowie dem CITES-Sekretariat in Genf übergeben.
APP exportiert seine Produkte in über 136 Länder. Allein die Papierfabrik auf Sumatra will ihre Kapazität von zwei auf drei Millionen Tonnen in den nächsten Jahren erhöhen. Dabei ist die Liste der Umweltverbrechen von APP bereits jetzt lang: illegale Rodungen der Torfwaldregenwälder in Sumatra, riesige CO2-Emissionen durch Torfwaldtrockenlegung, Landkonflikte mit lokalen Gemeinden und die Zerstörung der Lebensräume zahlreicher Tierarten.
Greenpeace fordert ein sofortiges Einschlagsmoratorium in den letzten torfhaltigen Regenwäldern Indonesiens. Mehrere Unternehmen, zum Beispiel Unilever, Lego, Adidas, Metro oder Tchibo, haben ihre Verantwortung bereits wahrgenommen und ihre Zusammenarbeit mit APP beendet. Mit dem größten Regenwaldzerstörer Indonesiens dürfen keine Geschäfte gemacht werden
, sagt Oliver Salge.
Im Rahmen einer Gruppenleiterfortbildung der Diözese Münster wurden die Teilnehmer aller Ortsgliederungen in das Thema “Kritischer Konsum” eingeführt.
Am vergangenen Wochenende war auch der “Kritische Konsum” wichtiger Teil der bunten und vielseitigen Fortbildung der Münsteraner. Vertreter aller Orte waren in der Landesvolkshochschule Freckenhorst zusammengekommen um sich Themen wie dem Strategiepapier, Kindeswohlgefährdung, Projekte gegen Gewalt oder neuen Ideen für die Gruppenstunde zu widmen.
Im Rahmen der allgemeinen Besprechung am Sonntagvormittag führte Julian Dawin (AG Kritischer Konsum) die Gruppenleiter und den Diözesanjugendführungskreis in das Jahresthema 2012 ein. Mit einer 60 minütigen Präsentation und vielen Diskussionen wurde Interesse geweckt und alle Beteiligten freuen sich auf die Arbeitshilfe, die voraussichtlich noch im März erscheinen wird. Die Malteserjugendlichen aus Münster und Umgebung wollen in diesem Jahr besonders auf ihren Konsum achten und vor allem mit den Kinder- und Jugendgruppen Themenbereiche erarbeiten und Aktionen durchführen. Über eine vertiefende Fortbildung wird nachgedacht.